03.09.2016
Neuer Wind im Schachclub Schnaittach

Die Jahreshauptversammlung des Schachclub Schnaittach begann mit einem positiven 
Paukenschlag, als der erste Vorstand Norbert Gläsel die beiden Neuzugänge vorstellte, 
die ab der kommenden Saison an den Brettern des SC sitzen werden. Denn mit Günter Fiebig 
und Willi Bayer wird die Mannschaft am Fuß des Rothenbergs um zwei spielstarke, 
engagierte und über den Kreis hinaus bekannte Schachroutiniers bereichert. 
    (v.l.n.r. Norbert Gläsel, Willi Bayer, Günter Fiebig, Norbert Schwarz)

Günter Fiebig, der nicht nur mehr als 60 Jahre aktive Vereinserfahrung, sondern auch 
eine DWZ-Zahl nahe der 2000 mitbringt, war lange Zeit im Schachkreis als Lehrwart tätig 
und hat regelmäßig Veranstaltungen zu Eröffnungen, Taktiken und Schachproblemen abgehalten. 
Von seinen theoretischen Kenntnissen und didaktischen Fähigkeiten verspricht sich der 
Schachclub ebensolchen Profit wie von seiner bloßen Spielstärke. Denn obwohl Günter Fiebig 
seit mehreren Jahren „nur” in Vereinen der Kreisliga Mittelfranken-Ost antritt, hat er erst 
bei der letztjährigen Amateur-Weltmeisterschaft in Griechenland mit einem beachtlichen 
siebten Platz bewiesen, dass er sich durchaus noch mit echten Schachkalibern messen kann.

Willi Bayer,15 Jahre lang erfolgreicher erster Vorsitzender des Schachkreis Mittelfranken-Ost, 
lebt den Schachsport genau wie Günter Fiebig und zeichnet sich neben einer stattlichen DWZ 
besonders durch seinen enormen Einsatz im Kreis aus. Sein Engagement kam bei dem 
charismatischen 62-jährigen sofort durch, als er sich bereit erklärte, die stillgelegte 
Homepage (www.schachclub-schnaittach.de) des Vereins zu überarbeiten. Auch in der Versammlung 
zeigte sich sein Wissen in Sachen Vereinsverwaltung und -organisation und er bereicherte den 
Verein mit innovativen Vorschlägen. So trägt der SC beispielsweise seine Vereinsmeisterschaft 
in der kommenden Saison erstmals im Schweizer System aus und steigt in sämtlichen Turnieren 
auf elektronische Uhren um. 

Der Schachclub Schnaittach blickt mit dieser unvorhersehbaren Verstärkung zuversichtlich auf 
die Spielzeit 16/17, in der der erfreuliche Tabellenplatz 6 des Vorjahres vielleicht sogar 
nochmal gesteigert werden kann.

(Bericht: Christian Thoma)

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